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orion - doro

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merlin - damsel in distress

Was alles so zu einem Samstag gehört

Seit metafandom immer weiter in den Hintergrund tritt, ist überraschenderweise fail_fandomanon eine manchmal interessante Alternative für Links. Book piracy argument is now an SJ issue und Seems that book piracy really is the new big SJ topic. Who would've guessed? Die ganze Diskussion in diversen LJ- und DW-Einträgen ist ein prima Beispiel, wie man ein an sich gut gemeintes Argument an die Wand fahren kann. o_O

Meine Meinung: Wer sagt, Autoren, die gegen e-book piracy sind und gerne für ihre Arbeit bezahlt werden möchten, sind böse, weil an manchen Orten auf der Welt Leute keine andere Möglichkeit haben, an die Bücher zu kommen, als sie zu kopieren, übersieht, dass diese Leute nicht den Markt für die e-books der Autoren kaputt machen. Wer dem Markt weh tut, sind Leute, die z.B. in sehr spezialisierten Genres oder für Werke mit sehr überschaubarer Leserschaft den kompletten Markt mit den kostenlos zur Verfügung gestellten Produkten, von denen die Autoren sich eigentlich Gewinn erhofft hatten, überfluten. Wie man schön am Beispiel von M/M Romance sehen kann, wo Download-Links zu Slash- und Yaoi-Communities mit tausenden von Mitgliedern gepostet werden. Wenn nämlich jeder, der potenziell Interesse an etwas haben könnte, bereits das komplette Produkt für umsonst erwerben konnte, bleibt da nur noch ein sehr geschrumpfter Markt über, in dem man das Ding tatsächlich noch an irgendjemanden verkaufen kann. Vor allem, da man die meisten Bücher nur einmal liest. Daraus könnte man den Schluss ziehen, das e-books langfristig kein markttaugliches Produkt sind (wenn man alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, es so unzugänglich wie möglich zu gestalten und damit die Kopierbarkeit zu senken) und nur als Lockmittel für ein noch nicht näher definiertes nicht digitalisierbares Produkt im Zusammenhang mit dem Buch taugen, aber den Autoren, die gerne für ihre Arbeit bezahlt werden möchten, deswegen Anspruchsdenken vorzuwerfen, halte ich für einen Schuss in den Ofen. *seufz* Ich habe mich diese Woche jedenfalls heldenhaft zurückgehalten und keinen der Blogeinträge, die da so auf meiner Friendslist aufgetaucht sind, kommentiert.

Stattdessen habe ich das neuste Kapitel von freeces Captive Prince gelesen! OMG, wir sind jetzt auf dem Schlachtfeld und der große Kampf steht kurz bevor! *flail* Laurent hat Damen zu seinem Captain ernannt! Wow, das war einer dieser Momente, wo Emoporn und UST sich in einem explosiven Knall treffen. *_* Apropos, bin ich eigentlich die Einzige, die der festen Überzeugung ist, dass der Regent die Verantwortung für die Ereignisse trägt, die zum Tod von Laurents Bruder geführt haben? Klar, Damen hatte das Schwert in der Hand, aber wenn Auguste der ehrenhafte Mann war, den wir durch Laurents Erzählungen kennengelernt haben, dann hätte er doch nie feige einen Angriff eingeleitet, während er sich gleichzeitig um Verhandlungen mit dem Gegner bemüht. Für mich sieht es so aus, als hätte der Regent Männer losgeschickt, die Auguste mit ihren Kampfhandlungen in den Rücken gefallen sind und so die Friedensgespräche sabotiert haben, denn das hat Auguste keine andere Wahl gelassen, als zu kämpfen. Die Überlegenheit der Truppe von Damens Vater war auch dem Regenten bekannt, und das war die beste Möglichkeit, den gefährlichen starken Thronfolger loszuwerden. Mit dem 13-jährigen jüngeren Bruder hätte er dann leichtes Spiel und immerhin einige Jahre Zeit, auch in auszuschalten ... Mensch, ich freue mich schon jetzt auf den Tag, wenn ich die Story irgendwann als gedrucktes Buch in Händen halten kann.

Meine Friendslist ist voller Merlin-Squee. So gefällt mir das. :)

cherrybina hat einen sehr verlockenden Eintrag gemacht, denn SHINY THINGS ARE EVERYWHERE und anscheinend will sie Inception-Leute mit Merlin verführen.

riventhorns A Fashionable Prince ist sehr hilfreich, wenn man einen Grund braucht, sich Arthur-Bilder anzusehen. Do I have other things I should be doing? Yes. But instead of those, I'm doing a picspam of Arthur's outfits over the past three seasons. Unlike poor Merlin, who is limited to changing the colors of his shirt and neckerchief, Arthur has had a wide variety of outfits. Outfits for casually lounging in his chair ordering Merlin about, outfits for hunting (otherwise known as 'getting in trouble in the woods'), and outfits for knocking knights around on the practice field. He looks hot in all of them.

Auch das hier zwei schöne Bilder: Arthur looking scary and kingly and sexy. Merlin on a horse with cheekbone popping and lips pursed.

ella_banes Friending Meme ist gerade mal einen Tag alt und hat über 1500 Kommentare. o.o



Merlin/Arthur Friending MEME!

Comments

Apropos, bin ich eigentlich die Einzige, die der festen Überzeugung ist, dass der Regent die Verantwortung für die Ereignisse trägt, die zum Tod von Laurents Bruder geführt haben?

Nö, da bin ich sogar felsenfest sicher. Was sonst? Interessant nur, dass Laurent diese Erzählung vom Verrat Akielos' ja bis jetzt geglaubt hat...was ja sehr interessant ist, wenn man seine sonst so ablehnende Haltung (hah) dem Regenten gegenüber betrachtet. Ich denke mal dass sich da Schutzlosigkeit/Ohnmacht/Emotionen so stark vermischt haben dass ihm einfach keine Zweifel kamen, bislang. Spannungggg :D
Nö, da bin ich sogar felsenfest sicher. Was sonst?

Ich habe da bisher ehrlich gesagt noch nicht so drüber nachgedacht. Aber bei Damens Erinnerung daran, so wie er den Tag erlebt hat, ging mir auf einmal ein Licht auf. *g*

Interessant nur, dass Laurent diese Erzählung vom Verrat Akielos' ja bis jetzt geglaubt hat...

Er kannte ja niemanden von den Leuten aus Akielos und man glaubt doch zunächst den Leuten, die man kennt. Ich würde mich nicht wundern, wenn durch die Bekanntschaft mit Damen auch dieses Schlüsselereignis in seinem Leben langsam in ein neues Licht rückt.

Ich kann es kaum erwarten, Damen als Laurents Captain zu sehen. Wenn ich einen Monat lang bis zum nächsten Teil den Atem anhalten könnte, würde ich es tun. *_* Ich warte ja schon auf Kommentare von irgendwelchen Soldaten/Lords/Heerführern von wegen "So etwas habe ich erst einmal gesehen, und das war damals in der Schlacht als..." und plötzlich richten sich alle Augen auf Damen, der so tut, als hätte er nicht gerade für den Erzfeind seines Landes eine alles entscheidende Schlacht gewonnen. *phantasiert lustig vor sich hin*
und nur als Lockmittel für ein noch nicht näher definiertes nicht digitalisierbares Produkt im Zusammenhang mit dem Buch taugen

Ja, das sehe ich als das eigentliche Problem der e-books. Ich bin zwar überhaupt nicht ihr Markt, weil ich Bücher nie elektronisch kaufe, sondern nur auf Papier (nicht zuletzt wegen des DRM), sie aber auch nicht irgendwo runterlade, also erleidet an mir keiner einen Verlust weil ich nicht bereit bin für e-books Geld auszugeben. (Okay, ich hab mal eine nicht offizielle HP e-book Version genutzt, weil ich eine Suchfunktion brauchte, und das ist nicht ja so großartig mit der Papierausgabe, die ich gekauft habe... aber generell lese ich elektronisch einfach nur gratis Fanfic.)

Aber man kann das gleiche Problem ja mit Web-Comics und dergleichen sehen. Die Einnahmequellen sind Merchandise und gedruckte Ausgaben. Natürlich ist für Produkte, die nur Text sind, das nicht so attraktiv. Für Illustrationen macht die geringe Auflösung von Monitoren gegenüber Papier einen echten Qualitätsunterschied, und kann man sich einen Druck auch an die Wand hängen, oder eine niedliche Comicfigur auf Becher oder T-Shirts drucken, usw.

Ein Produkt gegen Geld zu verkaufen, das sich digital ohne große Kosten in gleicher Qualität beliebig vervielfältigen lässt, funktioniert einfach nicht besonders gut, egal wie viele Appelle gemacht werden, dass es doch bezahlt werden müsse, der Fairness wegen, wenn der Wert nur in der abstrakten Kreativarbeit, aber nicht in dem realen Produkt liegt, für das man bezahlen soll. Das heißt nicht, dass ich gegen das Fairness-Argument bin, und es okay finde, wenn ein wie du sagst kleiner Markt mit nicht-offiziellen Kopien versorgt wird, aber ein Geschäftsmodell, das ausschließlich auf Ehrenhaftigkeit der Kunden anstatt auf gegenseitigem Vorteil beruht ist nicht das realistischste.

Da kann man genauso gut das Produkt frei verteilen und nach Spenden fragen, wenn es gefallen hat a la Straßenperformance, weil eh nur die Leute zahlen werden, denen es nicht nur gut gefällt, aber die dem Autor eine Einnahmequelle geben wollen, damit es sich für den Produzenten lohnt und die Quelle nicht versiegt, und sich dann korrekt/ethisch verhalten anstatt die Raubkopie runterzuladen. Und da ist dann das eigene Publikum/die Kundschaft wenigstens nicht genervt von Kopierschranken, die das Produkt nahezu unbenutzbar machen. Eine kleine Chance ist vielleicht noch wenn die offizielle Variante einfacher zu finden und einfacher zu benutzen ist als die Raubkopie, aber wann ist das schon der Fall? Es ist ja meistens das Gegenteil.
Ein Produkt gegen Geld zu verkaufen, das sich digital ohne große Kosten in gleicher Qualität beliebig vervielfältigen lässt, funktioniert einfach nicht besonders gut, egal wie viele Appelle gemacht werden, dass es doch bezahlt werden müsse, der Fairness wegen, wenn der Wert nur in der abstrakten Kreativarbeit, aber nicht in dem realen Produkt liegt, für das man bezahlen soll.

Goldrichtig. Musiker verdienen Geld mit Konzerten, Web-Comic-Artists machen Geld mit Merchandise und Drucken, beim Verkauf von DVD-Boxen spielen die schöne Verpackung und Booklets eine nicht zu unterschätzenden Rolle (Schmuckstück im Regal, etc.), und bei Büchern ist es die Printausgabe, von der man vielleicht Sammlerversionen machen kann, aber etwas anderes zeichnet sich da noch nicht ab.
Ich bleibe bei dem, was ich auf jimhines' Post gesagt hab: Online-Piraterie kann kostenlosen Werbe-Effekt haben.

Ich bin über Hörbücher dazu gekommen, Jim Butcher's Dresden Files Bücher und seine gesamte Codex Alera Reihe zu kaufen. Zugegebenermaßen ist (Urban) Fantasy nicht unbedingt ein Nischenmarkt, aber das Konzept ist dasselbe.
Online-Piraterie kann kostenlosen Werbe-Effekt haben.

Klar kann es das, muss es aber nicht. Ist komplett eine Frage der Größenordnung (Außerdem sind es nicht die Hörbücher, die du gekauft hast, nachdem du die Hörbücher bereits hattest, oder? Und wenn doch, dann bestimmt doch nicht als reines Download-File sondern in der entsprechend ansprechenden Verpackung?). Schau dir mal die Auflagen der Dresden-Files Bücher an und vergleiche die Auswirkungen dann mit einer M/M-Romance Autorin, die drei e-books geschrieben hat, die nicht in Printversion (oder als Hörbuch oder in sonst einer Form, die nicht identisch mit der digitalen Version ist) erhältlich sind, und jemand in einer Original Slash Community mit 5000 Mitglieder nach einem Titel fragt und jemand gleich alle drei hochlädt und das auch noch gleich in einer Yaoi-Community mit 3000 Mitgliedern und einer M/M ebook Community mit 4,000 Mitgliedern. Das macht dann höchstens noch Werbung für die Fanfiction, die die Autorin vorher geschrieben hat, denn zu verkaufen hat sie zu diesem Zeitpunkt nichts mehr. Habe ich schon mehrfach auf meiner Friendslist hinter Flock gesehen. Wie ratcreature schon sagt, ein Geschäftsmodell, das ausschließlich auf Ehrenhaftigkeit der Kunden anstatt auf gegenseitigem Vorteil beruht, ist nicht das realistischste, wenn der Wert nur in der abstrakten Kreativarbeit, aber nicht in dem realen Produkt liegt, für das man bezahlen soll.
Nope. Ich hab die Bücher gekauft, nachdem ich die Hörbücher bereits hatte, wobei ein Teil der Romane beim Vertonen zunächst übersprungen wurden, warum auch immer. Jim Butcher hat bei mir mehr oder weniger sein eigenes Regal.

Klar kann es das, muss es aber nicht.

Natürlich nicht. Reine E-book-Märkte sind kaum ein vernünftiger Weg für einen Autoren, Profit zu machen. Wer das als Autor erwartet, ist meiner Meinung nach ziemlich blauäugig. E-books sind so ziemlich das Einzige, wo ich DRM und Co. tatsächlich sinnvoll finde.
Ich sehe, wir stimmen hier überein. :)
I just had an interesting conversation this morning saying exactly what you pointed out in your first sentence. I dislike the extreme and moralizing either/or of too many fannish debates and my meta reading happens mostly on anon meme these days...
and my meta reading happens mostly on anon meme these days...

Yeah, I can say the same.

Also, did you read the Merlin meta story? :D That really captured the fannish idea of what fandom looks like right now. Ten years from now that might be the story everyone points to when someone asks what LJ fandom was like.
Ich kann nur sagen, dass ich keine E-books kaufe (und auch nicht raubkopiere, also keine Sorge ;-), weil ich bei Büchern das gedruckte Produkt in mein Regal stellen will. Einfach, weil es dann "meins" ist. Bei E-Books wäre das gefühlt für mich nie der Fall und ich hätte auch keine Beziehung zu dem ganzen, also lasse ich es gleich bleiben.

Mal davon abgesehen muss ich aber dem Punkt von oben zustimmen, dass Raubkopien gute Werbung sein können. Meine DVD-Sammlung ist derart groß, weil ich die Sachen vorher schon gesehen habe. Wenn ich etwas wirklich richtig mag, dann kaufe ich es auch, unabhängig davon, ob ich es mir einfach selbst auf eine CD brennen könnte oder nicht. Selbst wenn ich es dann nie wieder ansehe...ich habe es da stehen und ich habe etwas unterstützt, das ich mag.

Ich kann mir vorstellen, dass bei Ebooks die Raubkopierquote im Vergleich zu Kaufquote deshalb so niedrig ist, weil man eine Datei (so blöd es auch klingt) nicht anfassen kann. Und ich glaube, deshalb ist der gefühlte Wert auch für viele potentiellen Käufer gleich Null.
Mal davon abgesehen muss ich aber dem Punkt von oben zustimmen, dass Raubkopien gute Werbung sein können.

Wie ich oben schon gesagt habe, und wie du selber sagst, können Kopien nur Werbung sein, wenn sie nicht mit dem Original identisch sind. Die DVD-Box, die du dir ins Regal stellst, hat eine physische Form, ist schön bunt, lässt sich anfassen, aufklappen, etc. und schmückt sehr schön. Etwas anderes wäre es, wenn du eine Staffel irgendeiner beliebigen Serie als Download hast und du dann die Möglichkeit hättest, genau dieselben Downloads noch einmal für 40 EUR zu kaufen. Der Anreiz, dies zu tun, wäre ohne zusätzlichen Mehrwert ziemlich gering.

Ich kann mir vorstellen, dass bei Ebooks die Raubkopierquote im Vergleich zu Kaufquote deshalb so niedrig ist, weil man eine Datei (so blöd es auch klingt) nicht anfassen kann.

Für viele Leute ist das Nicht-Anfassen-Können ein Pluspunkt, denn dann hat es kein Gewicht, nimmt keinen Platz ein und wenn du einen eReader hast, kannst du deine ganze Bibliothek überall mit dir hin schleppen. Das Problem für den Verkaufswert ist eher die unbegrenzte Kopierbarkeit ohne Verlust oder Aufwand. Dummerweise ist das andererseits ein Feature des Formats, und das zu untergraben, ist kontraproduktiv für die Nützlichkeit des Formats. Insofern liegt die Schlussfolgerung ziemlich nahe, dass digitale Bücher zwar ein geniales und unglaublich nützliches Gut sind, aber eben kein Produkt, das entsprechenden Gewinn abwirft bzw. abwerfen kann. Ökonomische Grundprinzipien, etc., etc.

ich muss das nicht wissen, oder??

was zur hölle bedeutet SJ??????

ogott, freece!!
scheiss LJ hates me, i never receive any notifications!
its systematic oppression!!!
I will file a lawsuit against them!!!!wahhhhhhhhhhh

Re: ich muss das nicht wissen, oder??

was zur hölle bedeutet SJ??????

Social Justice.

scheiss LJ hates me, i never receive any notifications!

Oh no! Das ist ja fies. D:

Dann bin ich aber froh, dass ich dich drauf aufmerksam machen konnte. ^_^ Der Teil bringt die Handlung einen mächtigen Satz voran.