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books - reading woman (bath)

Buchverkäufe im Amazon-Zeitalter

Hugh Howey's Report on Author Earnings ist spannend zu lesen, auch wenn man kein Autor ist, denn er enthält viele interessante Informationen darüber, welche Art von Buch sich wie bei Amazon verkauft und wer damit wieviel verdient. 86% of the top 2,500 genre fiction bestsellers in the overall Amazon store are e-books. At the top of the charts, the dominance of e-books is even more extreme. 92% of the Top-100 best-selling books in these genres are e-books! [...] Indie authors are earning nearly half the total author revenue from genre fiction sales on Amazon. Nearly half.
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Comments

Das ist wirklich ein interessanter Artikel. Danke für den Link!
Ist mir heute ausgerechnet über eine Fanfiction-Mailingliste in die Inbox geflattert. *g*
Wow - ganz anderes Thema, aber du bist noch auf einer Fanfiction-Mailingliste, auf der tatsächlich gepostet wird? O_O Meine sind schon vor Jahren sämtlich ausgestorben...
Ich bin sogar auf Digest. ;) Die Zeiten mit 6000 Mails pro Monat sind zwar vorbei, aber 300 sind immer noch drin. (Xena-Autorin Vanity-List)



Edited at 2014-02-12 11:06 pm (UTC)
Ich bin schwer beeindruckt. Die Autorin scheint der Inbegriff des BNF zu sein. :-) Ist sie denn noch aktiv? Wusste nicht, dass das Xena-Fandom noch so lebendig ist...

Irgendwie schön, dass manche Fandoms doch unbeirrt weiterbrennen. :-)
Die Autorin scheint der Inbegriff des BNF zu sein.

Lustig, dass du das sagst. Das ist sie tatsächlich! (Oder war sie) Du kannst ja mal nach Melissa Good (aka Missy Good) googlen. Ich sehe gerade, dass Wikipedia.de sogar eine Seite über sie hat. :)
Whoa.

Da schleichen sich einem ja nach Jahren der Abstinenz neue Schreibgedanken ins Hirn. *schlägt Kreuzzeichen*
Heh, heh, heh. *eg*
Sehr interessant! (Und wäre ich ein Verlagshaus, würde ich jetzt langsam unruhig. *g*)

Danke für den Link!
Interessant - jetzt würde mich allerdings interessieren, wie das ganze für den deutschsprachigen Markt aussieht. Ich hatte den Eindruck, dass sich der Artikel ausschließlich auf den englischsprachigen, wenn nicht sogar nur auf den US-Markt bezieht.
Einige der Kommentare sind auch ganz interessant, gerade auch bezüglich der angewendeten Methode.
Ich vermute mal, die Verteilung bei den ebooks wird im deutschen Markt anders aussehen, zumindest wenn ich nach meiner eigenen Erfahrung gehe. Meine Mutter hat ein Kindle und liest gerne Genre-Fiction, besonders SFF/Mystery, aber auch Thriller und Krimis. Bisher war noch fast jedes Buch, das ich ihr gerne für ihren Kindle kaufen wollte, nicht als ebook erhältlich, weswegen ich ihr zwangsläufig fast ausschließlich Indie-Sachen schenke. Papierversionen kommen einfach nicht mehr in Frage, da sie ihr zu schwer zu halten sind (besonders gebundene Bücher) und die Schriftgröße sich nicht beliebig anpassen lässt.
Echt, gibt es da solche Probleme? Meine Mutter hat einen Tolino und liest darauf auch gerne Krimis oder nette Schmonzetten und ich glaube, bisher hatte sie noch keine Probleme, die gewünschten Titel als ebook zu finden. Und zumindest bei den Krimis waren das eher Mainstreamsachen.
Sie kauft/liest allerdings immer auch noch viel in Papierform - alles, bei dem sie vermutet, dass es auch was für mich wäre - will heißen, zum verleihen geeignet - wird in Papierform gekauft, genauso Titel, die sie für qualitativ höherwertig befindet. Als ebooks kauft sie momentan eher die üblichen Bibliothekstitel - wird einmal gelesen und soll dann nicht rumstehen. Und da sie kein wirklicher Bibliotheksnutzer ist...
Sie vermisst aber auch jetzt schon bei Papierbüchern die praktische Schriftgrößenänderung etc. ;)
Echt, gibt es da solche Probleme?

Irgendwie schon, ja. Besonders was Fantasy-Bücher angeht. :( Bisher lief das mehr oder weniger so: Ich lese ein Buch in englisch, stelle fest, es würde meiner Mutter gefallen, suche nach deutscher Version, finde deutsche Version (gerade frisch erschienen), aber eben leider nicht als ebook.

In den Fällen, wo ich dann doch fündig geworden bin (besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei eine ältere Serie), hat mich der Preis umgehauen. 19 Euro für ein ebook finde ich schon reichlich frech. Da probiere ich lieber für 3,99 den ersten Teil einer Fantasy-Serie eines Indie-Autors mit guten Bewertungen. Selbst wenn es nicht der Superhammer sein sollte, sind die Chancen trotzdem gut, dass meine Mama sich davon prima unterhalten fühlt.
Das ist natürlich doof. :/

Und ja, 19 Euro für ein ebook ist schon etwas heftig. Meine Mutter wartet im allgemeinen, bis solche Titel dann im Print als Taschenbuch erscheinen, dann sinkt meist auch der ebook-Preis.

Aber echt seltsam, dass es da noch solche Problem mit der grundsätzlichen Verfügbarkeit von ebooks gibt - gerade bei den großen Verlagen hatte ich das Gefühl, dass die mittlerweile schon immer beides rausbringen. So kann man sich täuschen!
Kleine Abzweigung, aber... kannst du ein bisserl was vom Tolino berichten? Offenbar hat man da keine Konzernbindung, wie bei den meisten anderen E-Readern dieser Tage? Wie ist die Technik/das Leseerlebnis so? Vorteile, Nachteile?

Danke! =)
Hm, hat man echt bei den meisten anderen E-Readern Konzernbindung? Ich dachte, dass sei nur so beim Kindle?

Ok, einen wirklichen Vergleich zu andern Readern kann ich nicht ziehen - ich habe nur einen Tolino und hatte auch noch keinen anderen E-Reader, dito für meine Mutter; aber so ganz allgemein zum Gerät kann ich natürlich schon was sagen.

Eine wirkliche Konzernbindung hat man in der Tat nicht, allerdings ist der vorinstallierte Shop auf dem Gerät immer derjenige des Händlers, bei dem man den Tolino gekauft hat (also z.B. Thalia, Hugendubel, buecher.de, Telekom...), will heißen, wenn man direkt mit dem Reader über diesen Shop einkaufen will, ist man schon an einen Anbieter gebunden.
Aber man kann natürlich auch über den Computer kaufen und da, wo immer man will, und sich dann die ebooks per USB auf den Reader laden, oder auch direkt am Gerät über den geräteeigenen Browser.
Lesen kann der Tolino epubs (das übliche Format), pdf und ich meine txt, und epubs kriegt man eigentlich bei jedem Anbieter (halt nicht bei Amazon, meine ich).

Das Leseerlebnis finde ich sehr angenehm, sowohl mit als auch ohne Beleuchtung, das Blättern über den Touch-Screen geht auch schön zügig. Mit der aktuellen Firmware kann man jetzt auch Notizen machen, Wörterbücher benutzen (muss man sich jeweils runterladen, welche man möchte, aber das finde ich ok - ich brauch kein Italienischwörterbuch, da muss das auch nicht auf meinem Reader sein, und das Installieren ging zügig), und Sammlungen anlegen. (Finde ich nett, weil ich dann doch noch nach mehr sortieren kann, als nur Titel und Autor.)

Der Browser ist jetzt nicht so der Hit, aber zum wirklichen Surfen ist der Reader ja auch nicht wirklich gedacht - er reicht aber völlig, um z.B. auf AO3 zu gehen und sich dort Stories runterzuladen - geht sehr simpel einfach mit dem Download-Button direkt aufs Gerät. :) (Nur bei megalangen Stories gut über 100 k schmiert der Browser ab, die lade ich vom PC per USB auf den Reader.)

Was ich auch sehr nett finde, ist dass der Tolino Onleihe kann, will heißen, ich kann mir bei meiner Stadtbib ebooks ausleihen. :) (Die lade ich mir auch direkt über den Brwoser aufs Gerät, geht aber natürlich auch über den PC).
Onleihe kann der Kindle meine ich nicht.

Wenn man ebooks kauft (ich verwende meinen Tolino hauptsächlich für Fanfiction), braucht man in einigen Fällen noch eine Adobe ID, da doch einige ebooks einen harten Kopierschutz haben (den kann man wohl auch entfernen, daran hab ich mich bis jetzt aber noch nicht versucht). Bei buecher.de (da sind die Tolinos bei uns her) gab es da eine Extra-Anleitung im Shop, und das Ganze ist auch nicht wirklich kompliziert. (Für meine Mutter hab ich das gemacht, aber sie ist bei sowas immer etwas übervorsichtig und traut sich nicht wirklich.)

Es gibt beim Tolino dann auch noch die Cloud, in die man seine Bücher laden kann, die nutze ich aber nicht, deswegen kann ich dazu nicht wirklich was sagen (es gab da laut Internet schon ein paar Probleme). Ich hab alle meine ebooks auf jeden fall auch auf dem PC und nicht nur auf dem Reader.

Ach, was auch nett ist, ist dass man den Speicher durch eine Micro SD Karte erweitern kann (brauch ich noch lange nicht, aber die Option finde ich gut.)

Die Akkuleistung finde ich ok? Kommt halt auch immer drauf an, wie man ihn nutzt - die Werbeleistung von ich meine 6 Wochen (?) geht wohl von 30 Minuten Lesen am Tag aus, das kommt bei mir nicht so ganz hin, und es macht auch einen Unterschied, ob man mit Licht oder ohne liest, und ob man das W-Lan einschaltet (das frisst ne ganze Menge Strom). Aber ich meine so 2-3 Wochen reicht sie schon? (Ich kann es jetzt wirklich nicht genauer sagen, da es unterschiedlich ist, wieviel ich damit lese.)

Ok, das jetzt mal so schnell aus dem Stegreif runtergeschrieben - wenn du spezielle Fragen hast, nur zu. :)
Wow, danke für die ausfürhliche Antwort!

ID: Für den Kobo muss man lt. einer Freundin z.B. eine ID anlegen, um ihn überhaupt zum Laufen zu bekommen (und damit verbunden den TOS zustimmen, die das Lesen von Pornografie einschränken/untersagen). Beim Sony benötigt man bereits eine Adobe-ID, wenn man z.B. bei e-book.de oder im Sony Store kaufen will (was zum Geier geht Adobe meine Einkäufe an?). Ich will sowas nicht. Ich sehe ein, dass man direkt beim Buchhändler eine Shop-ID anlegt, um dort online kaufen zu können, aber das geht weder Sony, noch Kobo, noch sonst einen Hardware/Software-Erzeuger was an. Wenn ich eine geschützte pdf Datei entsperren muss, will ich das auf meinem Reader machen, ohne dass da die Info an Adobe geht, welches Buch ich gekauft habe.

Thalia als Konzern ist jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei, aber ich bin inzwischen an einem Punkt, an dem ich nach dem "geringstes Übel"-Motto suche.

Meine Anforderungen wären:
- Mac kompatibel (Linux/Windows wären ein Plus) mit problemloser Datenhin-/herschupfmöglichkeit
- keine ID zur grundsätzlichen Reader-Nutzung nötig
- keine externe ID nötig, um bei einem Händler einzukaufen (sondern nur ein Konto beim Händler)
- keine Beschränkung auf proprietäre Formate (zumindest epub, pdf und txt sollten lesbar sein, html wäre ein Plus)
- auch große Mengen von e-books schnell und gut durchsuchbar (bei hunderten von Fanfics wird es etwas öd, wenn man z.B. keine Listenansicht o.ä. hat, und Autor od. Titel nicht mehr weiß), bzw. eine Möglichkeit, e-books in hierarchischen Strukturen zu sortieren, oder ihnen Stichworte zuzuweisen (z.B. Fandoms, Pairings etc.)
- soll eine intuitive und sinnvolle Steuerung haben, und sich zu allermindestens merken, wo ich bei Büchern aufgehört habe, zu lesen
- Licht ist ein Plus, muss aber nicht sein

Es gibt durchaus Reader, die da recht unabhängig arbeiten, aber die kosten ein kleines Vermögen.
Jup, die Datei mit den Rohdaten heißt Amazon-US-Kindle-genre-bestsellers-anon-snapshot-20140128-v6.xlsx. Ich vermute auch, dass das bei uns nochmal gut anders aussieht.