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sga - teyla stern

Tage, an denen man Zeitung liest

Spannende Zeiten für Europa. Scheint so, als hätten die UK ihr Blatt überreizt und stolpern gerade aus Europa raus, während der Rest sich in die Arme fällt und enger zusammenrückt, weil die gegenwärtige Krise das so verlangt.

Mal abwarten, was in ein paar Jahren die Geschichtsbücher darüber schreiben.

Comments

Ich würd' so gerne schon die Bücher von in 100 Jahren lesen können.
Wird Europa ein Staat ohne UK?
War der Austritt UK das Ende von Europa?
Schweisste die Griechenland-Krise Europa so eng zusammen, dass es endlich auf einen gemeinsamen Staat hinging?
Ich würd' so gerne schon die Bücher von in 100 Jahren lesen können.

Wo ist eine Zeitmaschine, wenn man schon mal eine braucht?

An die zweite Alternative glaube ich nicht, daher vermute ich mal eins oder drei oder was ganz anderes. Und da es Europa ist, ist es bestimmt unschön, langwierig, alle meckern darüber und es ist nicht reif für Hollywood, aber dafür solide. *drückt die Daumen*
*ganz fest die Daumen mitdrückt*

(Auf hollywoodreifes Eurodrama kann ich echt verzichten.)
(Auf hollywoodreifes Eurodrama kann ich echt verzichten.)

Aber echt. Außerdem kriegt Hollywood unseren Akzent sowieso nie richtig hin. :P
*drückt ganz, ganz fest mit*
Ich werde es zwar nie erleben, aber ich wünsche/hoffe/bete so doll, dass sich vielleicht schon meine Enkel oder meine Ur-ur-enkel nicht mehr als Deutsche und auch schon nicht mehr als Europäer, sondern als Terranier (oder was auch immer) bezeichnen können/dürfen/wollen.
Und ein Europa als "richtiger" Staat ist der erste (und im Moment beste) Schritt in diese Richtung.
Die meisten Europäer nehmen sich doch schon als Europäer wahr. Ein Blick ins Portemonnaie zeigt schließlich, wo das eigene Geld überall hergekommen ist. ;) Es würde mich aber nicht wundern, wenn wir auf einmal ein paar riesige Schritte vorwärts machen, während alle auf die Problemlösung hinarbeiten. Eine Krise ist eben immer auch eine Chance.
Europa hier im Sinne von EU, da es bei der Diskussion um die Zukunft eben jener geht. Dass die Schweiz geographisch in Europa liegt, aber eben kein Mitglied der EU ist und mit deren staatlicher Einheit oder Uneinheit nichts zu tun hat, steht wohl außer Frage. ;)
Klar! ;-)
Ist halt mein unverbesserlicher Optimismus, der mich dazu treibt.
"… die damaligen europäischen Nationalstaaten und ihr Verhältnis zu inter- und transnationaler Gemeinschaft durchliefen Zyklen der Ambivalenz, einmal pro Jahrhundert scheint sie durch das Zusammenwirken von Krisen und geographisch begrenzten Separationsbewegungen ("Nationalismen") gefährdet. Ob die Britische Sonderstellung in diesen Diskursen durch die räumliche Trennung bedingt ist, ist bis dato nicht nicht ausreichend erforscht, die historiographischen Schulen sind sich noch uneins (Dribbler 2145, Fünkchen 2187)." #bullshitartists

Ja, das wäre schon etwas!
Die nächsten Wochen werden absolut spannend. Selten, dass es mal so wahrscheinlich ist, dass gerade eine dieser Stellen erreicht ist, wo dann die what if's der Zukunft ansetzen.

Ich mach gerade mit einer Klasse die EU, das ist eine totale Gratwanderung geworden von wegen was bring ich ihnen bei und wie kann man die aktuelle Situation vermitteln. Faszinierend, aber auch echt schwierig, weil was morgen noch gilt, weiß der Himmel.
Ich mach gerade mit einer Klasse die EU

Es gab vermutlich schon lange keine bessere Gelegenheit, das Thema zu unterrichten, denn mit noch mehr Leben kann es gar nicht gefüllt sein.
Es interessiert die Schüler auch viel mehr als alles andere bisher. Das ist einfach wichtig, und sie wissen es auch, dass es hier um ihre Zukunft geht. Für mich wahnsinnig interessant zu sehen, wie sie da denken, aber auch total anstrengend, weil ich auf echt jede Frage gefasst sein muss. Aber ich find es toll, wie sie mit 17, 18 Jahren da die Zusammenhänge durchschauen und auf den Punkt bringen können, einfach weil sie unbefangen ans Thema herangehen.
Die Schlagzeile habe ich auch gesehen und darüber gelacht. XD
Ich muss ja schon ein bißchen lachen über den (armen) Cameron. Ich glaube nicht, dass er sich das so vorgestellt hat. Vermutlich hat er mal wieder versucht, das übliche Extrawurst-Ding durchzudrücken, nur war er ein kleines bißchen zu forsch. Und jetzt ist er der Depp. Und ich glaube nicht, dass die Engländer jetzt insgesamt wirklich glücklicher sind.